Kategorie-Archiv: Allgemein

Deutlicher Millionenschaden

Gert Middendorf, Seniorchef von Muschert und Gierse, war noch in der Nacht vom Stammsitz des Unternehmens nach Heiligenstadt gefahren. Er geht von einem deutlichen Millionenschaden aus. Etwa 120 der rund 300 Mitarbeiter waren zur Zeit des Brandausbruchs im Gebäude.

23. August 2017 / 10:54 Uhr

muschgie-feuer0
Foto: Feuerwehr Leinefelde

Weithin sichtbar schlugen in der Nacht zum Dienstag die Flammen aus einer Lagerhalle in Heiligenstadt. Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar.

Als die Heiligenstädter Feuerwehr gegen 1.30 Uhr in der Nacht zu Dienstag bei der Firma Muschert und Gierse eintraf, stand eine der Lagerhallen im Vollbrand . Die Flammen schlugen bereits weithin sichtbar aus dem Dach der Halle. Sofort wurden die Wehren aus Uder, Siemerode, Günterode, Kalteneber, Bodenrode-Westhausen, Dingelstädt, Leinefelde und Worbis nachgefordert. Auch der neue Kreisbrandinspektor Mirko Lipinski war an die Einsatzstelle geeilt und stand den Führungskräften beratend zur Seite. Insgesamt waren über 100 Kräfte im Einsatz.

„Der in der hinteren Werkhalle ausgebrochene Brand fraß sich durch eine Innenwand und entzündete in einer vorgelagerten Halle deponierte Materialien“, schildert Franz Bierschenk von der Heiligenstädter Wehr. Insgesamt waren drei zusammenhängende Lagerhallen betroffen. Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst auf die Verhinderung der Brandausbreitung und musste den Einsatzort in vier Abschnitte einteilen. „In zwei Abschnitten wurde die Brandbekämpfung koordiniert.“ Mit allen drei Eichsfelder Drehleitern konnte das Feuer von drei Seiten gleichzeitig eingedämmt werden. Gleichzeitig gingen weitere Atemschutztrupps im Inneren gegen die Flammen vor. Sogar ein mobiler Wasserwerfer kam zum Einsatz. Die Wasserversorgung musste teils von der Leine über Schlauchleitungen sichergestellt werden, auch die Ostspange wurde voll gesperrt. Der Rettungs- und Sanitätsdienst übernahm die medizinische Betreuung und Versorgung der Einsatzkräfte.

Bis in die Morgenstunden waren rund 100 Rettungskräfte im Einsatz, um die Flammen in einer Lagerhalle der Firma Muschert und Gierse in Heiligenstadt zu löschen.

„Trotz des großen Brandausmaßes wurden weder Mitarbeiter noch Einsatzkräfte verletzt“, herrschte große Erleichterung. Etwa 120 der rund 300 Mitarbeiter waren zur Zeit des Brandausbruchs im Gebäude. Sie wurden durch die Brandmeldeanlage gewarnt und konnten den Bereich eigenständig verlassen. Einige von ihnen hatten bereits erste Löschversuche unternommen, allerdings vergeblich.

Die Feuerwehren waren bis in die Morgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Doch auch nach dem Signal „Feuer aus“ gab es eine nachhaltige Rauch- und Hitzeentwicklung. Immer wieder kontrollierten die Feuerwehrleute, ob noch Glutnester wieder aufflackern. Auch jetzt, wo der Brand gelöscht ist, gibt es noch eine nachhaltige Rauch-und Hitzeentwicklung. Die Kriminalpolizei Nordhausen eilte gestern nach Heiligenstadt, um die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen. „Diese gestalten sich jedoch schwierig, da die Halle noch nicht begehbar ist“, so Polizeisprecherin Fränze Töpfer. Wahrscheinlich können die Ermittler erst am heutigen Mittwoch mit der Ursachenforschung beginnen.

Gert Middendorf, Seniorchef von Muschert und Gierse, war noch in der Nacht vom Stammsitz des Unternehmens nach Heiligenstadt gefahren. Er geht von einem deutlichen Millionenschaden aus. „Das muss abgewartet werden“, sagte er am Morgen. Glücklicherweise sei die Produktion selbst nicht gefährdet, da das Feuer im Versand- und Verladebereich ausbrach. Die Hallen seien in mehrere Brandschutzabschnitte eingeteilt, erklärte er. Das bedeute, dass der betroffene Bereich automatisch zum Beispiel durch sich schließende Türen, abgeriegelt werde. „Das hat auch hier gegriffen.“ Trotzdem umfasse der zerstörte Bereich etwa 6000 Quadratmeter. Auch fertige Waren, die für die Auslieferung bereit standen, wurden Opfer der Flammen. „Wichtig ist, dass jetzt kein Stillstand in der Produktion herrscht. Die Anlagen sind turnusgemäß wieder angelaufen“, so Middendorf. „Wir produzieren, das ist lebenswichtig für uns und die Arbeitsplätze hier. Das ist schon einmal ein Glücksfall.“ Middendorf lobte die „hochprofessionelle Arbeit der Feuerwehren mit kühlem Kopf“. Muschert und Gierse ist seit 1992 in Heiligenstadt ansässig. Die Firma ist auf die Oberflächenbehandlung von Metallen – galvanische Zink- und Zinklegierungsüberzüge sowie kathodische Tauchlackierung – spezialisiert und beliefert die Automobilindustrie.

muschgie-taIn der Nacht zu Dienstag zerstörte ein Großfeuer einen Hallenkomplex in Heiligenstadt. Auf Grund der entstandenen Schäden ist der Komplex nun einsturzgefährdet.
Bildrechte: TA

muschgie-feuer1Foto: Feuerwehr Heiligenstadt

muschgie-juengelFoto: Eckhard Jüngel

muschgie-feuer2Foto: Feuerwehr Leinefelde

100 Einsatzkräfte die ganze Nacht im Einsatz

Heiligenstadt. 100 Einsatzkräfte die ganze Nacht in Firma im Heiligenstädter Gewerbegebiet Ost im Einsatz. Produktionslinie glücklicherweise nicht betroffen.

22. August 2017 / 18:55 Uhr

muschgie-thueringer

Bis in die Morgenstunden waren rund 100 Rettungskräfte im Einsatz, um die Flammen in einer Lagerhalle der Firma Muschert und Gierse in Heiligenstadt zu löschen. Foto: Eckhard Jüngel

Heiligenstadt. Als die Heiligenstädter Feuerwehr gegen 1.30 Uhr in der Nacht zu gestern bei der Firma Muschert und Gierse eintraf, stand eine der Lagerhallen im Vollbrand. Die Flammen schlugen bereits weithin sichtbar aus dem Dach der Halle. Sofort wurden die Wehren aus Uder, Siemerode, Günterode, Kalteneber, Bodenrode-Westhausen, Dingelstädt, Leinefelde und Worbis nahgefordert. Auch der neue Kreisbrandinspektor Mirko Lipinski war an die Einsatzstelle geeilt und stand den Führungskräften beratend zur Seite. Insgesamt waren über 100 Kräfte im Einsatz.

„Der in der hinteren Werkhalle ausgebrochene Brand fraß sich durch eine Innenwand und entzündete in einer vorgelagerten Halle deponierte Materialien“, schildert Franz Bierschenk von der Heiligenstädter Wehr. Insgesamt waren drei zusammenhängende Lagerhallen betroffen. Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst auf die Verhinderung der Brandausbreitung und musste den Einsatzort in vier Abschnitte einteilen. „In zwei Abschnitten wurde die Brandbekämpfung koordiniert.“ Mit allen drei Eichsfelder Drehleitern konnte das Feuer von drei Seiten gleichzeitig eingedämmt werden. Gleichzeitig gingen weitere Atemschutztrupps im Inneren gegen die Flammen vor. Sogar ein mobiler Wasserwerfer kam zum Einsatz. Die Wasserversorgung musste teils von der Leine über Schlauchleitungen sichergestellt werden, auch die Ostspange wurde voll gesperrt. Der Rettungs- und Sanitätsdienst übernahm die medizinische Betreuung und Versorgung der Einsatzkräfte.

„Trotz des großen Brandausmaßes wurden weder Mitarbeiter noch Einsatzkräfte verletzt“, herrschte große Erleichterung. Etwa 120 der rund 300 Mitarbeiter waren zur Zeit des Brandausbruchs im Gebäude. Sie wurden durch die Brandmeldeanlage gewarnt und konnten den Bereich eigenständig verlassen. Einige von ihnen hatten bereits erste Löschversuche unternommen, allerdings vergeblich.

Die Feuerwehren waren bis in die Morgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Doch auch nach dem Signal „Feuer aus“ gab es eine nachhaltige Rauch- und Hitzeentwicklung. Immer wieder kontrollierten die Feuerwehrleute, ob noch Glutnester wieder aufflackern. Auch jetzt, wo der Brand gelöscht ist, gibt es noch eine nachhaltige Rauch-und Hitzeentwicklung. Die Kriminalpolizei Nordhausen eilte gestern nach Heiligenstadt, um die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen. „Diese gestalten sich jedoch schwierig, da die Halle noch nicht begehbar ist“, so Polizeisprecherin Fränze Töpfer. Wahrscheinlich können die Ermittler erst am heutigen Mittwoch mit der Ursachenforschung beginnen.

Gert Middendorf, Seniorchef von Muschert und Gierse, war noch in der Nacht vom Stammsitz des Unternehmens nach Heiligenstadt gefahren. Er geht von einem deutlichen Millionenschaden aus. „Das muss abgewartet werden“, sagte er am Morgen. Glücklicherweise sei die Produktion selbst nicht gefährdet, da das Feuer im Versand- und Verladebereich ausbrach. Die Hallen seien in mehrere Brandschutzabschnitte eingeteilt, erklärte er. Das bedeute, dass der betroffene Bereich automatisch zum Beispiel durch sich schließende Türen, abgeriegelt werde. „Das hat auch hier gegriffen.“ Trotzdem umfasse der zerstörte Bereich etwa 6000 Quadratmeter. Auch fertige Waren, die für die Auslieferung bereit standen, wurden Opfer der Flammen. „Wichtig ist, dass jetzt kein Stillstand in der Produktion herrscht. Die Anlagen sind turnusgemäß wieder angelaufen“, so Middendorf. „Wir produzieren, das ist lebenswichtig für uns und die Arbeitsplätze hier. Das ist schon einmal ein Glücksfall.“ Middendorf lobte die „hochprofessionelle Arbeit der Feuerwehren mit kühlem Kopf“. Muschert und Gierse ist seit 1992 in Heiligenstadt ansässig. Die Firma ist auf die Oberflächenbehandlung von Metallen – galvanische Zink- und Zinklegierungsüberzüge sowie kathodische Tauchlackierung – spezialisiert und beliefert die Automobilindustrie.

Thüringer Allgemeine | Silvana Tismer / 22.08.17

Muschert und Gierse beginnt den Neubau

Küntrop – Vergessen ist der Großbrand bei Muschert und Gierse noch lange nicht. In der Nacht des 9. November 2014 schlugen die Flammen in den Küntroper Himmel – ein Feuer, das große Teile der Produktionsanlagen am Küntroper Firmenstandort in Schutt und Asche legte.

Zwar versteckt sich der Ort des Geschehens derzeit hinter einem informativen Banner, das Unternehmen richtet den Blick aber wieder nach vorne. Auf einer freien Baufläche im Anschluss an den bestehenden Gebäudekomplex an der Hönnestraße lassen die ersten Stahlbeton-Fertigteile erahnen, dass sich die Situation bei Muschert und Gierse in absehbarer Zeit wieder normalisieren wird – eine Steigerung der Effizienz scheint nicht ausgeschlossen. Denn: Der Neubau erfüllt modernste Ansprüche, nicht nur was den Brandschutz angeht, Produktion und Verwaltung werden ein neues Zuhause bekommen, das optimierte Abläufe gewährleistet.

Im Rahmen eines Empfangs anlässlich des Baubeginns des Neubaus am Samstag erinnerte Gert Middendorf, Geschäftsführer und Inhaber des Unternehmens, die vielen Besucher an den verheerenden Brand, aber auch an beispiellose Hilfsbereitschaft und das Engagement der Feuerwehr. 350 Einsatzkräfte aus dem gesamten Märkischen Kreis sind während des Einsatzes an ihre Grenzen gegangen, benachbarte Unternehmen stellten Infrastruktur zur Verfügung und unterstützten, wo es nur ging. Gert Middendorf und seiner Familie war die Dankbarkeit anzusehen. Ein wichtiger Baustein im Muschert-und-Gierse-Getriebe ist Dr. Olaf Scheffler, der technische Leiter ist laut Middendorf maßgeblich am reibungslosen Ablauf beteiligt.

Im Anschluss an die Eröffnunsgrede griff die Familie Middendorf gemeinsam mit Dr. Olaf Scheffler für den offiziellen ersten Spatenstich zu den Werkzeugen. Tatsächlich waren die Ausmaße des Bauvorhabens bereits im Hintergrund ersichtlich.

Rund 30 Beton-Fertigteile sind bereits zusammengefügt, 440 werden bis zur geplanten Fertigstellung noch folgen. Ein Teil der Produktion soll im zweiten Quartal 2016 wieder laufen. 6000 Quadratmeter bebaut Muschert und Gierse an der Hönnestraße. „Immer wieder ein tolles Gefühl, wenn ich hier auf dieser Riesenbaustelle sehe und feststelle, es stehen schon wieder ein paar Betonpinne“, meinte Gert Middendorf.

Baubeginn Neubau

Baubeginn Neubau – ein Meilenstein seit dem Großbrand im November vergangenen Jahres. Ein kurzer Rückblick: am Abend des 09.11.2014 wurden durch einen technischen Defekt 80% der Produktionsanlagen der Neuenrader Firma Muschert + Gierse (Spezialist für Oberflächentechnik) zerstört. Die Genehmigung zum Neubau nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) wurde Ende Juni erteilt. Seither ist das Unternehmen voll mit dem Neubau beschäftigt.

Nach monatelanger Planung und schließlich Vergabe an die Ecoplan Industrie- und Wohnungsbau als Generalunternehmen läuft alles auf Hochtouren. Das Gelände hinter den nicht abgebrannten Hallen von Muschert + Gierse ist eine einzige Riesenbaustelle. Hier entsteht gerade eine Produktionshalle mit insgesamt 3 Hallenschiffen und einem sich daran anschließenden Verwaltungsgebäude. Der gesamte Hallenkomplex misst 145 x 50 m – in Summe werden 108.000 m³ umbauter Raum entstehen. Allein für die Gründung mussten 1.000 Rüttelstopfsäulen mit einer Tiefe von bis zu 9 m gebohrt werden. Von den insgesamt 470 Stahlbeton-Fertigteilen stehen bereits knapp 30 Stück. Die erste Brandschutzwand ist somit fast fertiggestellt. 100 Stahlbeton-Stützen und 52 Stahlbetonbinder mit einem Einzelgewicht zwischen 15-27 Tonnen werden für die Halle benötigt.
„Unsere Firma wird ihren Schwerpunkt nicht mehr am Beginn der Hönnestraße haben, sondern sich deutlich nach hinten verlagern,“ so Geschäftsführer und Inhaber Gert Middendorf. „Heute möchten wir uns vor allen Dingen nochmals bei der Feuerwehr für den beispiellosen Einsatz in der Brandnacht und den folgenden Tagen bedanken. Wir möchten unseren besonderen Dank aber auch gegenüber unseren Mitarbeitern und nochmals persönlich gegenüber unseren Firmennachbarn aussprechen, die uns mit Räumlichkeiten, technischer Infrastruktur, Parkplätzen und sogar selbstgebackenem Kuchen unterstützt haben. Diese pragmatische Hilfe ist nicht selbstverständlich. Wir wissen das sehr zu schätzen,“ so Middendorf weiter.
Bis Ende des Jahres sollen die Gebäude fertiggestellt sein. Ab November beginnt Muschert + Gierse mit dem Aufbau der bereits bestellten Anlagen, so dass ein Teil der Produktion im 2. Quartal 2016 wieder ans Laufen kommt. „Auch die Inbetriebnahme solch großer Anlagen ist äußerst interessant. Anlagen, die in unserer Branche zum Einsatz kommen, benötigen eine gewisse Hochlaufzeit, in der Abläufe optimiert werden müssen. Eine Aufgabe, der wir uns gern stellen – die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre haben uns viel gelehrt, so dass wir mit Anlagenanläufen bestens vertraut sind,“ erklärt Dr. Olaf Scheffler, technischer Leiter von Muschert + Gierse.

Kontakt:
Muschert + Gierse Oberflächensysteme
Hönnestr. 36, 58809 Neuerade – Tel. 02394-617-0 – Fax: 02394-617-410
Ansprechpartnerin: Iris Middendorf – Tel. 0170-935 2763 – iris.middendorf@muschert-gierse.de

Baubeginn in Kürze – Muschert + Gierse erhält
Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz

Somit kann es endlich – auch für Außenstehende sichtbar – bei Muschert + Gierse losgehen.
Ein kurzer Rückblick: am Abend des 9.11.2014 wurden durch einen technischen Defekt 80% der Produktionsanlagen der Neuenrader Firma Muschert + Gierse (Spezialist für Oberflächentechnik) zerstört. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Eine Halle mit einer großen, 2012 in Betrieb genommenen Anlage konnte vor dem Feuer bewahrt werden. Die Produktion lief hier bereits 2 Tage nach Brand weiter.

Seit dem Brand arbeitet das Unternehmen noch mehr als vorher – allerdings kaum wahrnehmbar für jemanden, der am Firmengelände vorbeiläuft. Jetzt kann der Start allerdings auch nach außen losgehen – denn: die Genehmigung zum Baubeginn nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz liegt endlich beurkundet im Hause Muschert + Gierse vor.

Der Weg dorthin war arbeitsreich: direkt nach Brand startete das Unternehmen mit eigenem Planstab und externer Unterstützung, die Akten für die behördliche Genehmigung zu erarbeiten. Hallen, Anlagen, Peripherie … alles musste unter dem Aspekt erhöhter Brandschutzauflagen, Beachtung des Gewässerschutzstreifens, Anlagengrößen und zur Verfügung stehender Fläche komplett neu geplant werden. Hilfreich hierbei ist, dass das Unternehmen auf einem bereits im Besitz befindlichen und sich anschließenden Grundstück von Grund auf neu planen konnte. Eine neue Fabrik innerhalb kürzester Zeit und unter diesem Druck zu planen, war ein Kraftakt für die Planungsmannschaft von Muschert + Gierse. Viele Abende und Wochenenden mündeten dann Anfang Mai 2015 in 33 prall gefüllte DIN A4 Ordner. Dr. Olaf Scheffler, technischer Leiter des Unternehmens, ließ es sich nicht nehmen, diese wertvollen Dokumentenberge persönlich nach Dortmund zu fahren. Nun ist es amtlich: Muschert + Gierse darf offiziell mit dem Baubeginn starten.

Das Unternehmen plant ein Halle von insgesamt ca. 6.000 qm Grundfläche. Der Bauauftrag ebenso wie Anlagenaufträge wurden vergeben. Mit dem tatsächlichen Baubeginn rechnet Muschert + Gierse nun in 3-4 Wochen. „Mit dieser Genehmigung ist der erste Meilenstein geschafft. Für Außenstehende kaum erklärbar, welchen Auflagen wir in unserer Branche unterliegen. Unter anhaltendem Volldampf arbeiten wir weiter, bis alles wieder steht, “ so Geschäftsführer und Inhaber, Gert Middendorf.

Kontakt:
Muschert + Gierse Oberflächensysteme
Hönnestr. 36, 58809 Neuerade – Tel. 02394-617-0 – Fax: 02394-617-410
Ansprechpartnerin: Iris Middendorf – Tel. 0170-935 2763 – iris.middendorf@muschert-gierse.de

MG1

Jobangebote

Muschert + Gierse ist ein mittelständisches Unternehmen mit Standorten in Heilbad Heiligenstadt und in Nordrhein-Westfalen. Wir sind vor allem Partner der Automobilindustrie und werden den hohen Anforderungen der Oberflächenbehandlungen und Oberflächenbearbeitungen gerecht.

Wir sind weiterhin auf  Expansionskurs und suchen schnellstmöglich für unseren Standort in Heilbad Heiligenstadt:

• Teamleiter / Produktionsmeister Fertigung (m/w)
• Oberflächenbeschichter / Galvaniseur (m/w)
• Schichtführer / Vorarbeiter (m/w)
• Schlosser (m/w)
• Azubi Oberflächenbeschichter (m/w)
• Azubi Verfahrensmechaniker
  Beschichtungstechnik (m/w)
• Azubi Schlosser (m/w)

Sie können die ausführlichen Stellenbeschreibungen herunterladen unter folgendem Link:
Sammelanzeige_2015